Veredelung von Workwear und PSA-Ausrüstung

Am Arbeitsplatz lauern viele Gefahren. Daher ist hier die richtige Arbeitskleidung mit entsprechender Zertifizierung unerlässlich. Ohne geeignete Kleidung oder nötigen Schutz vor Gefahren wird jeder Arbeitstag für den Beschäftigten zum Sicherheitsrisiko.
Dabei gilt es, zwischen funktionaler Berufskleidung und zertifizierter PSA-Ausrüstung zu unterscheiden. Persönliche Schutzkleidung muss in Arbeitsbereichen und bei Tätigkeiten getragen werden, wo für den Arbeitnehmer eine Gefährdung für Sicherheit und Gesundheit besteht. Um die Firmenidentität auch auf der Arbeitskleidung zu transportieren und einen hohen Wiedererkennungswert zu garantieren, ist eine gute Sichtbarkeit aller Farben und Stickereien sowie eine unkomplizierte Pflege, auch bei stark beanspruchter Arbeitskleidung, ein Muss.

Doch auch bei der Veredelung gibt es Unterschiede:

während man reguläre Workwear nicht zertifizieren muss und nahezu überall veredeln kann, darf PSA- Kleidung nur an bestimmten, genau definierten Stellen veredelt werden. Diese Stellen werden aus Sicherheitsgründen von der Zertifizierungsstelle geprüft und freigegeben. Zum Schutz des Arbeiters gibt es spezifische Anforderungen und Klassifizierungen wie Schutz vor Hitze- und Flammen, vor Chemikalien oder vor elektrostatischer Entladung. Welche Normen speziell erfüllt werden müssen, werden vom jeweiligen Betrieb bzw. von der firmeneigenen Arbeitssicherheit vorgegeben. Das Unternehmen Pionier Workwear, Hersteller hochwertiger Arbeitskleidung mit mehr als 70 Jahren Erfahrung, hat mit Heavy Performer eine Kollektion erstellt, bei der für die Schutzkleidung, beispielsweise gegen flüssige Chemikalien und Flüssigeisen, das Dachziegel-Prinzip gewahrt werden musste. Mit der Firma Zego, dem Spezialisten für Veredelungen, hat die Firma Pionier Workwear einen kompetenten Partner in diesem Bereich. Die Bekleidung wurde demnach so konstruiert, dass Flüssigkeiten ablaufen und an keiner Naht hängenbleiben können. Daher kamen hier nur kleine Flächen für die Veredelung in Frage, ein Nichteinhalten hätte die Sicherheit gefährdet und das Erlöschen der Zertifizierung mit sich gebracht. Das gleiche gilt für die ESD-Kleidung. Hier wurde ein spezielles Gewebe mit eingearbeiteten Leitgarnen, welche die elektrostatische Entladung verhindern, eingesetzt, Auch hier durften nur kleine Bereiche veredelt werden, damit die Leitgarne nicht beschädigt werden und somit Ihre Funktionalität verlieren.

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